Restgelder für Demokratieprojekte aus dem Jugendforum

Knapp 2000 Euro können in diesem Jahr noch aus dem Jugendforum der Partnerschaft für Demokratie Ahlen vergeben werden. Förderanträge, die dem Ziel der Weiterentwicklung des demokratischen Gemeinwesens dienen, können jetzt gestellt werden. „Ziel der Partnerschaft ist darüber hinaus, die Zusammenarbeit der Agierenden vor Ort gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit zu fördern“, erklärt Lisa Kalendruschat, Koordinatorin des Projektes. „Besonders sollen dabei demokratische Werte wie Chancengleichheit, Gleichberechtigung, Solidarität und Gleichwertigkeit gelebt und gestärkt werden.“ Theo Heming, der die engagierten Jugendlichen seit 2015 betreut, betont, „dass über Projektanträge innerhalb von wenigen Stunden entschieden werden kann.“

Einzelprojekte müssen sich auf die in Ahlen lebenden Menschen beziehen und bis zum 31. Dezember abgeschlossen sein. Das Jugendforum ist neben dem Aktions- und Initiativfonds der wirksamste Projektbaustein. Weitere Informationen, Beratungen, Anmeldungen und Antragsformulare gibt es in der Fach- und Koordinierungsstelle der Partnerschaft für Demokratie, Lisa Kalendruschat, Tel. 02382 59765 (kalendruschatl@stadt.ahlen.de) oder beim Bürgerzentrum Schuhfabrik, Theo Heming, Tel. 02382 3005 (theo.heming@schuhfabrik-ahlen.de).

Die Partnerschaft für „Demokratie leben! Eine Idee vom Glück“ ist eine Kooperation von Stadt Ahlen, AWO Ruhr-Lippe-Ems und Bürgerzentrum Schuhfabrik. Sie wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

,,SchluchzKreischBääh!“ bei dem medienkulturellen Wettbewerb „DrehMOMENTE“ nominiert!

Das Jugendforum Ahlen hat seinen selbstgedrehten Kurzfilm ,,SchluchzKreischBääh!“ bei dem medienkulturellen Wettbewerb „DrehMOMENTE“ der „filmothek der jugend nrw“ eingereicht. Am vergangenen Samstag fand im Dortmunder „U“ die feierliche Preisverleihung statt und alle Nominierten waren eingeladen. Die Delegation des Jugendforums von „Demokratie leben! Eine Idee vom Glück“ bestand aus Jasmin Schumacher und Jana Kronfeldt.

Filmemacher aller Altersklassen werden bei diesem Wettbewerb prämiert. In der Kategorie der jungen Erwachsenen bis 25 Jahren konnte sich auch das Ahlener Jugendforum über eine Nominierung und somit einer Einladung zur Preisverleihung freuen. Zwar sprang in diesem Jahr keine Platzierung heraus, doch die Kritiker und das Publikum waren sehr begeistert von den Clips. „Ich habe selten einen ganzen Kinosaal so laut lachen hören.“ berichtet Jasmin Schumacher von der Vorführung.

Trotz der durchaus ernsten Thematiken Genderklischees, Sexismus und Homophobie, gelingt es, in den kurzen Filmen die Inhalte mit einem lockeren Augenzwinkern statt mit dem erhobenen Zeigefinger zu vermitteln. Die Motivation des Jugendforums bestand darin, Intoleranz zu verdeutlichen und einfach mal die Rollenzuschreibungen für weiblich und männlich auf den Kopf zu stellen. Die Filme zeigen verdrehte Alltagssituationen, in denen z.B. Männer weinen und sich ängstigen und Frauen die Mäuse jagen.

Die Filme sind noch bis zum 2. September im Dortmunder U zu sehen. Außerdem natürlich auch auf der Website des Jugendforums

Das Jugendforum Ahlen hat seinen selbstgedrehten Kurzfilm ,,SchluchzKreischBääh!“ bei dem medienkulturellen Wettbewerb „DrehMOMENTE“ der „filmothek der jugend nrw“ eingereicht. Am vergangenen Samstag fand im Dortmunder „U“ die feierliche Preisverleihung statt und alle Nominierten waren eingeladen. Die Delegation des Jugendforums von „Demokratie leben! Eine Idee vom Glück“ bestand aus Jasmin Schumacher und Jana Kronfeldt.

Filmemacher aller Altersklassen werden bei diesem Wettbewerb prämiert. In der Kategorie der jungen Erwachsenen bis 25 Jahren konnte sich auch das Ahlener Jugendforum über eine Nominierung und somit einer Einladung zur Preisverleihung freuen. Zwar sprang in diesem Jahr keine Platzierung heraus, doch die Kritiker und das Publikum waren sehr begeistert von den Clips. „Ich habe selten einen ganzen Kinosaal so laut lachen hören.“ berichtet Jasmin Schumacher von der Vorführung.

Trotz der durchaus ernsten Thematiken Genderklischees, Sexismus und Homophobie, gelingt es, in den kurzen Filmen die Inhalte mit einem lockeren Augenzwinkern statt mit dem erhobenen Zeigefinger zu vermitteln. Die Motivation des Jugendforums bestand darin, Intoleranz zu verdeutlichen und einfach mal die Rollenzuschreibungen für weiblich und männlich auf den Kopf zu stellen. Die Filme zeigen verdrehte Alltagssituationen, in denen z.B. Männer weinen und sich ängstigen und Frauen die Mäuse jagen.

Die Filme sind noch bis zum 2. September im Dortmunder U zu sehen. Außerdem natürlich auch auf der Website des Jugendforums.

Jugendforum sucht neue Interessierte!

Demokratische Werte für junge Menschen erlebbar zu machen und sie dabei zu unterstützen ist erklärtes Ziel des Projekts „Demokratie leben! Eine Idee vom Glück.“. Ein ganz wichtiger Baustein bei dem Projekt ist das Jugendforum, das in der Schuhfabrik seine Sitzungen abhält. Das Bürgerzentrum Schuhfabrik ist ein Projektpartner neben der Stadt Ahlen und der Arbeiterwohlfahrt UB Hamm-Warendorf. Am Freitag, dem 16. März um 18.00 Uhr trifft sich das Jugendforum zu seiner ersten Sitzung im neuen Jahr in der Schuhfabrik, Königstraße 7. Interessierte Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahren sind eingeladen am öffentlichen Teil des Abends teilzunehmen.

Mit dabei waren bisher Schüler, Studentinnen und Studenten, Auszubildende und Berufstätige, also ein guter Querschnitt der Ahlener Jugend. Aktuell gibt es einen Generationswechsel, so dass interessierte junge Leute neu einsteigen können.

Die Rahmenbedingungen, inhaltlichen Schwerpunktsetzungen und Zielsetzungen werden von den beteiligten jungen Menschen im Jugendforum selbstbestimmt erarbeitet. Damit wird dem Jugendforum ein bewusst basisdemokratischer Raum ohne Einflussnahme von Institutionen, Parteien und Verwaltung ermöglicht.

„Wir freuen uns auf neue Engagierte! Wir selbst haben nur eine beratende und moderierende Funktion“ erläutern die Ansprechpartner Theo Heming, der für die Schuhfabrik tätig ist und Lisa Kalendruschat, Projektkoordinatorin der Partnerschaft für „Demokratie leben! Eine Idee vom Glück“ von der Arbeiterwohlfahrt UB Hamm-Warendorf.

Die Bedeutung des Jugendforums ist hoch, denn es verfügt über die Vergabe des jährlichen Etats aus dem Jugendfonds, kann aber auch eigene Projekte durchführen. In den letzten Jahren wurden Aktionen wie z.B. „Core for Care“ (Benefizkonzert für Geflüchtete), die

Imagekampagne „Ich bin kein Rassist, aber…“, Graffiti Workshop in der Sekundarschule, „Demokratischer Kino Tag“ vom Glashaus, Rock gegen Rechts“ am Städtischen Gymnasium, „Mädchenpower, gewusst wie“–Workshop beim Lunch Club, Interkommunales   Jugendkulturfestival, „Schluchz Kreisch Bääh“ drei Videoclips gegen Genderklischees und Homophobie, „Bin ich rechts?“ an der Fritz Winter Gesamtschule gefördert.

An das Jugendforum können Einzelpersonen, Gruppen, Initiativen oder Vereine ab sofort Vorhaben- und Projektanträge stellen, die bis zum 31. Dezember 2018 abgewickelt sein müssen. Antragsformulare sind auf www.jugendforum-ahlen.de zu finden.

Dem Jugendforum stehen dafür 2018 6.000,-€ zur Verfügung. Bei den Vorhaben und Projekten können neue Formate und Experimente ausprobiert werden, die inhaltlich die Ziele von „Demokratie leben! Eine Idee vom Glück.“ unterstützen. Das könnten sein: Trainings zu wertschätzend konfrontativer Begegnung und Antidiskriminierung; Selbstbehauptungstrainings für Mädchen und Jungen; Ausbildungen in gewaltfreier Kommunikation; konkrete Einzelveranstaltungen aus dem Fond z.B. Konzerte gegen Fremdenfeindlichkeit, Theater für Vielfalt und natürlich diverse Informations- und Diskussionsveranstaltungen zu Extremismus, strukturelle Benachteiligung und Armut, Enttabuisierung sexueller Orientierung, Flucht und Verfolgung.

Weitere Informationen bei Lisa Kalendruschat (02382-59 765, kalendruschatl@stadt.ahlen.de) und Theo Heming (02382/9609735, theo.heming@schuhfabrik-ahlen.de). „Demokratie leben! Eine Idee vom Glück.“ wird unterstützt durch das Ministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend.

Jugendforum gegen Genderklischees und Homophobie

Intoleranz zeigt sich auch heute noch bspw. in Sexismus und Homophobie und ist und bleibt ein Thema unserer Gesellschaft. Nach ihrer letzten Kampagne gegen Rassismus hat sich das Jugendforum Ahlen für das diesjährige Projekt dazu entschieden, gegen Genderklischees bzw. Rollenerwartungen vorzugehen und sich dafür stark zu machen, dass Menschen das Schubladendenken hinterfragen und bestenfalls aufgeben. In einer „verkehrten Welt“ sind Clips zu sehen, in denen die Schauspieler aus ihrer gewohnten Rolle fallen.
Wachrütteln sollen die Videos auf eine kurze und prägnante, lustige Art und Weise.

Teilnahme an der Fachtagung vom Verein BACKUP-COMEBACK

Wir waren gestern auf der Fachtagung und Vernetzungskonferenz des Vereins BACKUP-COMEBACK in Hamm bei einer sehr interessanten Präsentation von Herrn Prof. Dr. Andreas Zick und Herrn Dipl. Soz. Denis van de Wetering, beide vom Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld, zu Gast.
Unter der Überschrift „Der Wolf im Schafspelz – wie der Rechtspopulismus dem Rechtsextremismus den Weg bereitet“ gab es Vorträge und Diskussionen, Zahlen und Fakten hinsichtlich der Gewaltbereitschaft und Einstellung gegenüber Geflüchteten, der Meinungsverteilung der Gesellschaft im Querschnitt in vielerlei politischen Fragen – auch hinsichtlich der Einstellung AFD-Sympathisant zu sein oder nicht. Die aktuell erhobenen Daten wurden mit denen in 2014 vor dem „Flüchtlingsstrom“ verglichen und auffällig sei, dass rechtspopulistische Aussagen nicht signifikant zugenommen hätten, aber zum Teil drastischer und radikaler geworden seien.

Was uns unterm Strich zu denken gab: Man muss sich immer wieder daran erinnern, dass rechtes Gedankengut nicht da anfängt, wo offen Sprüche fallen wie „Alle Ausländer raus!“, etc. Das ganze nimmt viel früher seinen Lauf. Und zwar in dem Moment, wo es Andersgesinnte schaffen, Menschen davon zu überzeugen, dass die Probleme im eigenen Land „fremdgemacht“ sind. Dass es „den Anderen“ immer besser ergeht, dass das „eigene Volk“ links liegen gelassen wird.
Der Grat zwischen offen bekundeten extremistischen Äußerungen und denen im Deckmantel des Stammtischrassismus á la „Das wird man doch wohl noch sagen dürfen“ ist oftmals schmal…