„Wer wir waren“ regt zu lebhafter Diskussion an!

Nach dem Film „Wer wir waren“ waren sich die Zuschauenden einig, dass der Film viele wichtige Impulse für eine Sicht auf den Klimawandel ermöglichte, die fernab von Statistiken und Zahlenschleifen war. Vor allem der Blick aus dem Weltall oder die Perspektive aus Afrika, boten spannende neue Erkenntnisse.

So nutze ein Großteil der Zuschauenden die Möglichkeit zum Austausch in einer lebhaften und interessanten Diskussionsrunde, die im Kinosaal begann und im Foyer nach einer Stunde endete.

Jugendforum zeigt „Wer wir waren“ im CinemAhlen!

Klimaschutz ist wichtiges Thema bei der Bundestagswahl

Die jetzigen Kinder und Jugendlichen werden die Auswirkungen des Klimawandels deutlicher zu spüren bekommen, darin sind sich die Wissenschaftler einig. Deswegen ist Klima- und Umweltschutz der wichtigste Themenkomplex der Zukunft für die Bundestagswahl am 26. September. Auch das Ahlener Jugendforum von „Demokratie leben. Eine Idee vom Glück!“ ist dieser Ansicht und meint, dass die jüngste Generation nicht damit allein gelassen werden darf, sondern dass die vielfältigen Veränderungen für einen effektiven Klimaschutz eine gemeinsame Aufgabe aller Generationen darstellt.

Aus diesem Grund laden die jungen Menschen des Jugendforums am Dienstag, dem 21. September um 18.00 Uhr in das Cinema Ahlen zu „Kreuz´ an für´s Klima“ ein, um gemeinsam den aktuellen Film „Wer wir waren“ anzusehen und im Anschluss darüber zu diskutieren. Der Eintritt ist frei.

„Was werden zukünftige Generationen über uns denken, wenn wir bereits Geschichte sind?“ Diese Frage stellt sich der Film „Wer wir waren“. Die Klimaprobleme unserer Zeit wirken so klar und doch scheinen die Anstrengungen für eine Veränderung zu gering.

„Wer wir waren“ versucht einen Schritt zurückzutreten und unsere Situation mit mehr Abstand zu betrachten, denn “Wir waren jene, die wussten, es aber nicht verhinderten”. Sechs Expertinnen und Experten nehmen die Zuschauenden mit auf die Reise in ihre Gedankenwelt, vom Boden des Ozeans bis hoch oben zur ISS 408 km über der Erdoberfläche und weiter mit Blick in die Zukunft. Dabei wird klar, dass sich unsere immer größer werdenden Probleme nur in Zusammenarbeit als globales “wir” lösen lassen.

Jede der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hat eine überwältigende Ausstrahlung und ein aufrichtiges Interesse für sein oder ihr Themengebiet. Sie bleiben authentisch und ehrlich und teilen nicht “die Wahrheit”, sondern viel mehr ihren Gedankenprozess mit. Auf diese Weise macht der Film eindringlich auf Probleme aufmerksam und zeigt gleichzeitig Möglichkeiten auf, diese ändern und gestalten zu können.

Mit dabei sind Alexander Gerst (Astronaut), Dennis Snower (Ökonom), Matthieu Ricard (Molekularbiologe und Buddhist), Sylvia Earle (Ozeanologin), Felwine Sarr (Ökonom, Soziologe und Philosoph) und Janina Loh (Philosophin und kritische Posthumanistin)

Doch „Wer wir waren“ hebt sich durch die Erzählweise von vielen anderen Dokumentationen ab. Der nüchterne, professionelle Blick schafft es auf eine ganz andere Art, Dringlichkeit zu vermitteln. Besonders helfen dabei die langen überwältigenden Panoramen, die auf der Kinoleinwand beeindruckend aussehen. Durch sie bleibt für die Zuschauenden zwischen den Interviews reichlich Zeit, um sich eine eigene Meinung zu bilden.

„Wer wir waren“ wurde mit dem Hessischen Film- und Kinopreis 2020 ausgezeichnet.   Länge 114 Minuten,  empfohlen ab 14 Jahren. Kinobesuchende müssen am Eingang eine Bescheinigung über eine der 3G’s (getestet, geimpft oder genesen) vorlegen. Schulpflichtige Kinder und Jugendliche gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen.

Die Veranstaltung wird organisiert vom Jugendforum der Partnerschaft „Demokratie leben! Eine Idee vom Glück.“. Diese ist eine Trägerschaf zwischen der AWO Ruhr-Lippe-Ems, der Stadt Ahlen und des Bürgerzentrums Schuhfabrik und wird ihrerseits vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Aktion am Tag gegen Rassismus

Ein Zeichen gegen Rassismus setzt das Jugendforum der Partnerschaft für Demokratie in Ahlen „Demokratie leben! – Eine Idee vom Glück“.

Anlässlich des Aktionstags im Rahmen der „Wochen gegen Rassismus“ klebten Noemie vom Jugendforum und Schulleiterin Mechtild Frisch vom St. Michael Gymnasium am Donnerstag (18. März) ein Bodenplakat auf den Schulhof. In der Fritz-Winter Gesamtschule fand der Aufkleber im Foyer des Eingangsbereich seinen Platz.

Rassismus wird im Alltag oft übersehen und ist deswegen für die Betroffenen ein großes Problem. Auf dem Aufkleber steht: „Zu viele gehen einfach über mich hinweg. Rassismus ist ein echtes Problem in Deutschland. Und fängt mit Vorurteilen an. Doch nur wer sie sich bewusst macht, kann sie überwinden.“ Dadurch soll auf die oft versteckten Formen des Alltagsrassismus hingewiesen werden und ein Bewusstsein dafür geschaffen werden. Denn gerade die vermeintlich unabsichtlich geäußerten Vorurteile gegenüber anderen führen zu Alltagsrassismus, der das demokratische und respektvolle Zusammenleben gefährdet.

 

Bürgermeisterkandidaten-Hearing war ein voller Erfolg!

Das Bürgermeisterkandidatenhearing des Jugendforums eine sehr gelungene Veranstaltung! Die unterschiedlichen Positionen zu Jugendkultur, Umwelt, öffentlichem Nahverkehr und der Vielfalt der Kulturen von Heinrich Artmann und Hermann Huerkamp wurden den Zuhörenden deutlich. Jetzt müssen alle ab 16 Jahren nur noch ihre Kreuze auf den Wahlunterlagen machen.

Bürgermeisterhearing 2020! Du hast die Wahl – Hier sind die Kandidaten

Jugendforum organisiert Bürgermeisterkandidatenhearing

Jugendliche und junge Erwachsene sind wichtige Bevölkerungsgruppen für die Gegenwart und Zukunft Ahlens. Schon ab 16 Jahren darf bei der Kommunalwahl und der Bürgermeisterwahl am 13. September gewählt werden. Deswegen möchten junge Menschen wissen, was sie von dem zukünftigen Bürgermeister zu erwarten haben.

Am Dienstag, dem 1. September veranstaltet das Jugendforum der Partnerschaft für Demokratie „Demokratie leben! Eine Idee vom Glück.“ ab 18.00 Uhr das „Bürgermeisterhearing 2020! Du hast die Wahl – Hier sind die Kandidaten“. Hier soll Demokratie mit Leben gefüllt werden.

Dr. Alexander Berger kann kurzfristig aufgrund eines anderen Termins nicht am Hearing teilnehmen, daher werden die beiden Herausforderer Hermann Huerkamp und Heinrich Artmann ihre Positionen deutlich machen und dem Publikum Rede und Antwort stehen. Ab 17.30 Uhr ist Einlass auf das Open Air Gelände hinter dem Bürgerzentrum Schuhfabrik an der Königstraße 7.

Alle jungen Menschen aus Ahlener Jugendgruppen, Vereinen, Initiativen, Pfarreien, Jugendeinrichtungen, als auch alle unorganisierte Menschen sind willkommen, um ein möglichst breites Spektrum abzubilden. Bereits im Vorfeld können Fragen an die Kandidaten über eine App (tiny.cc/Buergermeisterhearing) gestellt werden, diese werden an dem Abend im offenen Publikumsgespräch vorgelesen.

Diese Veranstaltung findet auf dem Parkplatz hinter der Schuhfabrik unter den entsprechenden Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen statt. Die auf 70 Personen begrenzten Plätze sollten vorab unter der Mailadresse info@jugendforum-ahlen.de mit der Angabe der Kontaktdaten reserviert werden. Sollten Restplätze zur Verfügung stehen, können diese am Abend nach Abgabe der Kontaktdaten, besetzt werden.

Bürgerzentrum Schuhfabrik, Stadt Ahlen und die Arbeiterwohlfahrt Ruhr-Lippe-Ems sind Projektpartner in der Partnerschaft für Demokratie, die durch das Ministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt wird. Das Jugendforum ist Teil der Partnerschaft für Demokratie.

Restgelder für Demokratieprojekte aus dem Jugendforum

Knapp 2000 Euro können in diesem Jahr noch aus dem Jugendforum der Partnerschaft für Demokratie Ahlen vergeben werden. Förderanträge, die dem Ziel der Weiterentwicklung des demokratischen Gemeinwesens dienen, können jetzt gestellt werden. „Ziel der Partnerschaft ist darüber hinaus, die Zusammenarbeit der Agierenden vor Ort gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit zu fördern“, erklärt Lisa Kalendruschat, Koordinatorin des Projektes. „Besonders sollen dabei demokratische Werte wie Chancengleichheit, Gleichberechtigung, Solidarität und Gleichwertigkeit gelebt und gestärkt werden.“ Theo Heming, der die engagierten Jugendlichen seit 2015 betreut, betont, „dass über Projektanträge innerhalb von wenigen Stunden entschieden werden kann.“

Einzelprojekte müssen sich auf die in Ahlen lebenden Menschen beziehen und bis zum 31. Dezember abgeschlossen sein. Das Jugendforum ist neben dem Aktions- und Initiativfonds der wirksamste Projektbaustein. Weitere Informationen, Beratungen, Anmeldungen und Antragsformulare gibt es in der Fach- und Koordinierungsstelle der Partnerschaft für Demokratie, Lisa Kalendruschat, Tel. 02382 59765 (kalendruschatl@stadt.ahlen.de) oder beim Bürgerzentrum Schuhfabrik, Theo Heming, Tel. 02382 3005 (theo.heming@schuhfabrik-ahlen.de).

Die Partnerschaft für „Demokratie leben! Eine Idee vom Glück“ ist eine Kooperation von Stadt Ahlen, AWO Ruhr-Lippe-Ems und Bürgerzentrum Schuhfabrik. Sie wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.